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EXPO REAL 2005
Internationale Investments:
Deutschland im Fokus der Investoren
(6.10.2005) Am 10. Oktober 2005 diskutieren
zum Auftakt der EXPO REAL 2005 Experten im EXPO REAL FORUM über
internationale Investments in Deutschland und ihre Auswirkungen
auf den deutschen Immobilienmarkt.
Am 17. Mai diesen Jahres war der Verkauf der Viterra AG vom Energieunternehmen
E.ON an die Deutsche Annington, Tochterfirma der britischen Investmentgesellschaft
Terra Firma und der Immobilieninvestmentsparte der Citigroup (CPI),
perfekt. Es handelte sich dabei nach den Worten von E.ON-Vorstandsmitglied
Hans Michael Gaul um "das größte Geschäft in der
Geschichte der europäischen Immobilienwirtschaft". Es wechselten
150.000 Wohnungen für etwa sieben Milliarden Euro den Besitzer.
Dieses Geschäft bestätigt einen schon seit längerem
deutlichen Trend: Ausländische Investoren drängen mit
Private Equity, also privatem Beteiligungskapital, das außerhalb
der Börse beschafft wird, auf den deutschen Markt. In der ersten
Jahreshälfte 2005 investierten ausländische Finanzinvestoren
gut 12,9 Milliarden Euro in deutsche Unternehmen, also 22 Prozent
mehr als in der zweiten Jahreshälfte 2004. Der Trend zu mehr
Private Equity-Investitionen in Deutschland hat zwei Ursachen: Zum
einen stehen gerade ausländischen Investoren hohe Summen zur
Verfügung, die gewinnbringend in Unternehmensbeteiligungen
angelegt werden müssen. Zum anderen ist der deutsche Markt
im Gegensatz zu den USA und Großbritannien noch nicht ausgereizt.
Deutsche Wohnimmobilien werden auch weiterhin im Fokus ausländischer
Investoren bleiben, denn sie sind derzeit günstig bewertet
und bieten dank günstiger Einkaufspreise, niedriger Mieten
und geringer Eigentumsquoten erhebliche Renditepotenziale.
Die Auftaktveranstaltung der EXPO REAL 2005 zum Thema "Internationale
Investments in Deutschland" beginnt am Montag, 10. Oktober 2005,
um 10.30 im EXPO REAL FORUM in Halle C2.
Mehr Informationen im Konferenzprogramm unter:
www.exporeal.net
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