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Der Landschaftspark Riem
Die ökologische Stadt
Die Geschichte der Messestadt Riem
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  Die Messestadt Riem:
Eine ökologische Stadt
"Die Menschen, die in der Messestadt Riem leben, werden über ein hohes Maß an Lebensqualität verfügen." Dieser Leitgedanke hat das Jahrzehnt der Planungen und der Realisierung von Münchens neuestem Stadtteil geprägt. Dabei wurde "eine intakte Umwelt" als bedeutende Komponente eines hohen Lebensstandards definiert. Die Realisierung eines solchen Lebensumfeldes haben eine große Zahl städtischer Behörden und die Beratergruppe für Stadtgestalt und Ökologie, in der führende Architekten, Landschaftsarchitekten und Experten der Stadt sitzen, ermöglicht. Diese Gruppen konnten mit einem gewichtigen Pfund wuchern, als sie eine grüne und liebenswürdige Umgebung planten: beinahe alle Flächen der Messestadt Riem waren im Besitz der Stadt. Dies ermöglichte die Umsetzung eines Masterplans, dessen wichtigste Bestandteile sind:
Die Ausweisung großer Grünflächen innerhalb des Stadtteils.
Fast die Hälfte der 560 Hektar Fläche in der Messestadt Riem nehmen der Landschaftspark und andere Grünflächen ein. Der Landschaftspark, der vom Pariser Büro Latitude Nord entworfen wurde, erstreckt sich über 200 Hektar im Süden der Messestadt. Er gibt den Bewohnern die Möglichkeit, ihre Bedürfnisse nach Naturerlebnissen, nach Freiräumen, Spiel und sportlicher Betätigung zu stillen. So können die Bewohner etwa im Sommer im See des Parks schwimmen oder im Winter den Rodelhügel nutzen.
Trotz der Größe des Parks ist das Grün keineswegs auf ihn beschränkt. Ein naturnaher Wald wird im Nordosten der Messestadt Riem neu geschaffen, Grünzüge durchziehen die Wohn- und die Gewerbegebiete. Und diese dokumentieren einen weiteren zentralen Grundsatz des Gesamtkonzepts:
Die Schaffung von Bereichen, in denen ökonomische Bedürfnisse und ökologische Anforderungen in Einklang gebracht werden. Dies ist ein zentraler Grundsatz der Agenda 21, jenem Aktionsprogramm, das bei der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro verabschiedet wurde.

Sämtliche Bereiche in der Messestadt Riem haben direkten Zugang ins Grüne, zum Wasser und zu anderen Annehmlichkeiten der Natur. Auch Gewerbe- und Wohngebiete wurden nebeneinander angeordnet. Der Grund dafür: Die Einwohner sollen die Möglichkeit haben, in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft Arbeit zu finden, um Fahrten zum Arbeitsplatz, die mit Staus und mit Luftverschmutzung verbunden sind, zu vermeiden. Die Arbeitsplätze werden von der stetig wachsenden Zahl von Unternehmen geschaffen, die in der Messestadt Riem High-Tech-Zentren, zukunftsweisende Dienstleistungseinrichtungen sowie verarbeitendes Gewerbe errichten.
Die Messehallen stellen die größten Gebäude in der Messestadt Riem dar. Eine 6,6 Hektar große Photovoltaik-Anlage wurde auf den Hallendächern installiert. Sie ist weltweit die größte ihrer Art.

Die Gebäude selbst wurden so geplant, dass sie die Energie, die sie benötigen, effizient nutzen. Die Gestaltung der Innenräume erfolgte ebenfalls unter dem Gesichtspunkt der Energieeinsparung. Elemente einer naturnahen und ressourcenschonenden Gestaltung finden sich zudem außerhalb der Gebäude. Dächer und Fassaden werden ebenso begrünt wie viele der Freiflächen, die etwa in den Wohnquartieren zu "grünen Höfen" verwandelt werden. Das Energieversorgungskonzept (Blockheizkraftwerk, Erdwärme, Fernwärme) ist zukunftsweisend.

weitere Informationen in der Broschüre
Ökologische Bausteine III:
Ökologische Bausteine III.pdf
Ökologische Bausteine III Adressen.pdf
Ökologische Bausteine III Internet.pdf

Ihr Ansprechpartner:

Walter Wesinger
Planungsreferat der
Landeshauptstadt München/HAII/35 Grünplanung

Telefon: 089-233-27537

 

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