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Als BUGA-Gelände ausgewiesen ist eine Fläche von rund
130 Hektar. Ein Großteil davon liegt im 200 Hektar großen
Landschaftspark südlich der Messestadt. Der Wettbewerb für
die eigentliche BUGA fand Ende letzten Jahres statt. Der erste Preis
ging an die Arbeitsgemeinschaft des Münchner Landschaftsarchitekten
Professor Rainer Schmidt, zu der auch die Kommunikations-Fachleute
von designafairs und Architekt Reinhard Bauer gehören. Aus
der Vorgabe, die "nachhaltige Entwicklung eines neuen Stadtteiles"
sichtbar zu machen, entstand das Ausstellungs-Motto "Perspektivenwechsel".
Unterschiedliche Mikro- und Makroerlebnisse von Flora (Blütenpollen
erschießt Nashorn) und Fauna (Tausendfüßler erwürgt
Baum) inszenieren den "Krimi auf der Wiese" und vermitteln
eine neue Sichtweise. Auf Monitore in den "Red boxes"
übertragen, kann die Läuse melkende Ameise auch am Marienplatz
gut beobachtet werden.
Die gärtnerischen Leistungsschauen finden im organisch geformten
- tausendfach vergrößerten -Zellgarten oder in den sogenannten
Streifengärten statt. Während sich diese auf der Fläche
eines späteren Wohnungsbauabschnittes präsentieren, bleiben
die tiefergelegten Senkgärten, der geometrisch geformte Streifengarten
und der (Obst-) Plantagengarten den Messestädtern dauerhaft
erhalten.
Blumen und Baden - die Münchner BUGA wird die erste sein, zu
der die Besucher auch die Badehose mitbringen sollten. Der 14 Hektar
große See hat neben dem sonnigen Sandstrand aber auch eine
Uferpromenade zum Flanieren und ausgedehnte Schilf-Ufer.
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