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Vier Symposien zur "Nachhaltigen Entwicklung" während der BUGA

 

Die BUGA 05 in München wird viele Denkanstöße geben, unter anderem bei vier städtebaulichen Symposien in Kooperation mit der Deutschen UNESCO-Kommission – als Beitrag der im Jahr 2005 beginnenden UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung". Dazu hat die BUGA 05 Partner aus Ministerien, Verbänden, Organisationen und der Wirtschaft zur Zusammenarbeit eingeladen. Gemeinsam wird nicht nur organisiert, debattiert und auch gefeiert. Am Ende eines jeden Symposions steht auch die "Münchner Erklärung", die Impulse, Veränderungen im Umgang mit der Um-Welt auslösen will.

Veranstaltungsorte sind unter anderem das Kulturforum und die BUGA-Lounge auf dem Gelände der BUGA 05 in München (Messestadt Riem), das "Haus der Gegenwart", das Kulturzentrum der Messestadt Riem, das Jugendzentrum Quax in Nachbarschaft zur BUGA 05, die umliegenden Pfarrgemeindesäle sowie in der Münchner Innenstadt die Räume der HypoVereinsbank oder der Akademie der Schönen Künste.

Symposium "Perspektive nachhaltiges Wirtschaften" (11.-12. Mai)
Vier praktische Beispiele aus dem täglichen Leben erklären vorhandene Stoffkreisläufe. Weitere Themenkomplexe sind: Produktionsstätten in Europa, Großkonzerne und die Auswirkung auf lokale Wirtschaftssysteme, "Wie rechnet sich Naturschutz" oder Nachhaltigkeit und Globalisierung. Und die "Summer Academy" für Finanzdienstleister, Ökologen, Banker und Bankkunden soll nachhaltiges Wirtschaften lehren.

Symposium "Perspektive Stadt" (15.-18.Juni)
Wie sieht Wohnen in der Zukunft aus? Themen wie die Zukunftsfähigkeit von Wohnformen und Wohnungsumfeldern, die Nachhaltigkeit von Siedlungsstrukturen, Strategien für eine Förderung der Wohn- und Gartenkultur, der Wandel und die Differenzierung der Lebensstile oder die latente Benachteiligung von Kindern und Familien im Hinblick auf ihre Wohnbedürfnisse liefern viel Diskussionsstoff. Höhepunkt ist die Verleihung des Landschaftsarchitekturpreises 2005.

Symposium "Perspektive Kulturlandschaft"
(15.-16.September)
Landschaft ist ein Produkt unserer Kultur. Weil sich unsere Kultur immer weiter entwickelt, entstehen auch neue Perspektiven auf Landschaft. Das Symposium ist verbunden mit einem Bundeskongress und kann im Ergebnis für die kommenden Bundesgartenschauen wegweisend sein. Themen sind unter anderem: Visionen zur Stadt 2030, Landschaft im Umbau, Flächenreduzierung, Kulturlandschaft und Landwirtschaft – ein Gegensatz?, Denkmalspflege, Stadt-Land-Übergangsbereich oder die Veränderung der Landschaft anhand der Frage "Städte wachsen nicht mehr – also gibt es auch keinen Städtebau?" Eine Neuorientierung in der Energie- und der Raumordnungspolitik ist ein Ziel.

Symposium "Perspektive Kunst und Landschaft" (5.-8. Oktober)
"Landscape Culture on the move" heißt das Motto. Die Wahrnehmung der Natur aus der Bewegung heraus – vom Auto oder dem Flugzeug, aber auch anhand bewegter Bilder wie in Filmen oder Werbespots ist die künstlerische Basis für die Auseinandersetzung mit wichtigen Themen wie: Kultur der Landschaft, Landschaftskonstruktion und dynamisierte Landschaftskonzepte. Es geht um Landschaftsarchitektur und Kunst im öffentlichen Raum. Teilnehmer am Symposium sind unter anderem Künstler, Architekten, Geografen und Kulturwissenschaftler. Das Spannungsfeld Gartenkunst – benutzbare Kunst wird eine Rolle spielen, ebenso die kritische Reflexion der Kunstprojekte bei Gartenschauen im allgemeinen.

Weitere Informationen über: www.buga05.de

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