 |
 |
 |
 |
Standpunkte |
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
| |
Die Messe München ist mit ihren Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern bereits Ende 1997 in die Messestadt Riem gezogen.
Seitdem hat sich das Umfeld des Messegeländes völlig verändert.
Wo damals Brachland war, leben und arbeiten heute mehrere Tausend
Personen. Wohngebäude, Gewerbeimmobilien, Schulen und ein Kindergarten
sind in den vergangenen fünf Jahren entstanden. Das Einkaufszentrum
Riem Arcaden wird Anfang 2004 in Betrieb genommen. Natürlich
ist das gesamte Areal des ehemaligen Flughafens jetzt noch eine
große Baustelle, und das wird auch auf absehbare Zeit so bleiben.
Ich bin aber sicher, dass dies in zehn Jahren längst vergessen
ist, denn hier entsteht ein lebhafter Stadtteil mit dem großen
Park im Süden als Naherholungsgebiet für die Bewohner
der Messestadt und des Umlandes. Von dem attraktiven Einkaufs- und
Freizeitangebot werden auch die Messegäste aus aller Welt profitieren.
|
|
 |
|
 |
 |
|
 |
 |
| |
Wenn ich in die Zukunft der Messestadt Riem blicke,
sehe ich einen lebendigen, attraktiven Stadtteil vor mir, der Familien
mit Kindern vielfältige Entfaltungsmöglichkeiten bietet.
Lebendig deshalb, weil die Messestadt von Arbeiten und Wohnen geprägt
ist und damit keine Schlafstadt ist wie so viele andere Trabantenstädte
und weil sie alles bietet was man zum Leben braucht: Einkaufsmöglichkeiten,
Treffpunkte und Freizeitmöglichkeiten. Vom Landschaftspark
und Badesee bis hin zu einer funktionierenden Nachbarschaft ist
alles gegeben, was einen Stadtteil zur Heimat werden lässt.
Bereits jetzt ist zu sehen, wie sich eine Gemeinschaft - die Messestädter
- entwickelt, die aktiv am Planungsgeschehen teilnimmt. Und das
ist gut so, auch wenn es die Arbeit für die Planer manchmal
schwerer macht. Aber nur so lässt sich Heimat entwickeln.
|
|
 |
|
 |
 |
|
 |
 |
| |
Wie wird sich die Messestadt in zehn Jahren entwickelt
haben ?
Die Messestadt wird ein außerordentlich beliebter Wohn- und
Arbeitsplatzstandort. "Hinten liegt die U-Bahn und vorne der
Park". Das Einkaufszentrum wird ein lebendiger Treffpunkt für
Shopping und Vergnügen sein, ebenso der Park mit See und Wald
für Sport und Spiel.
Die Menschen erzählen ihren Freunden von anderswo beim Bier
im Park-Restaurant mit verträumtem Blick, wie aufregend ihr
Pionier-Dasein in der Anfangszeit der Messestadt war: als Straßen
noch Baustellen waren, der Hausmeister der Schule die viel zu schweren
Schultüren so spät öffnete, die Künstler mit
merkwürdigen Aktionen aus den Wohnungen Kunstwerke machten
und alle sich beim Schimpfen über diese Widrigkeiten und bei
der Suche nach fehlenden Läden kennen lernten - und dadurch
enge Freundschaften entstanden.
|
|
 |
|
 |
 |

|
 |
 |
| |
Die dichte Bebauung, die Einsehbarkeit der Wohnungen,
die Durchsichtigkeit des Parks - auch im "Wald" durch gemeinsam
hochgeschobene Kronen und fehlende Rückzugsmöglichkeiten,
benötigen eine gewisse Exhibitionismustoleranz. Die Bevölkerungsstruktur
verlangt von Messestädtern den Willen zur Gemeinsamkeit zwischen
allen Schichten. Gleichzeitig wurden Voraussetzungen geschaffen,
dies zu ermöglichen.
Straßenplanerische Wünsche unter Außerachtlassung
der Kontrollierbarkeit (Bustrassen, Wendehammer) lassen auf eine
schon fast bemerkenswerte Hoffnung an das Gute im Autofahrer schließen.
Ob die Messestadt-Autofahrer eine größere Moral haben,
als allgemein, muss sich erst noch beweisen.
Der Wandel der in den Riem Arcaden angesiedelten hochpreisigen Filialisten
zum Verbraucher hin (Familien, multikulturell, einkommensschwach)
wird wohl die Erstmietphase von 10 Jahren andauern.
Auch der Wandel der Zeit innerhalb der Entstehungsdauer der Messestadt
wird architektonische Kunst mit der oft leider verbundenen Unpraktikabilität
nichts ändern.
Erfindung des Rades: ... vor Christus bis 2015.
|
|
 |
|
 |
 |
|
 |
 |
| |
In München gibt es einen starken Trend,
citynah im Umland zu leben: größere Einwohnerzuwächse
verzeichnet besonders die östlich gelegene Umlandregion. Ich
bin davon überzeugt, dass sich die Messestadt Riem in wenigen
Jahren als der neue Stadtteil etablieren wird, in dem junge Familien
bevorzugt wohnen wollen und wo sich anspruchsvolle Unternehmen niederlassen.
Denn die Messestadt vereint die Vorteile des Arbeitens und Wohnens
im Grünen mit hervorragenden Infrastruktur - und Freizeitangeboten
vor Ort und der Nähe zur Münchener Innenstadt. Die Eröffnung
des StadtQuartier "Riem Arcaden in der Messestadt" wird
die Entwicklung des neuen Stadtteils einen enormen Schritt voran
treiben. Denn hier entstehen nicht nur die zentralen Einrichtungen
der Messestadt für alle Belange des täglichen Lebens -
Geschäfte, Cafés, Kino, Fitness- und Freizeitangebote,
Büros, Wohnungen, Hotel - sondern das Herzstück und Zentrum
des neuen Stadtviertels. Ein lebendiger Marktplatz der Begegnung
und Kommunikation, Treffpunkt für die Bewohner und Beschäftigten
des Stadtteils, aber auch für Menschen aus dem Münchener
Osten und dem Umland. Als wichtige "Landmark" wird das
StadtQuartier Riem Arcaden zur Identifikation und dauerhaften Bindung
der Bewohner an "ihren" Stadtteil beitragen.
|
|
 |
|
 |
 |
|
 |
 |
| |
Mit
der Verlagerung des ehemaligen Flughafen Riem nach Erding/Freising
bekam München vor gut zehn Jahren die große Chance, einen
kompletten Stadtteil neu zu konzipieren und zu errichten.
Wenn
auch nicht immer alles, das als Innovation in der Städtebauentwicklung
gefeiert wurde, den Wünschen und Bedürfnissen der Bevölkerung
entsprach - ich erinnere nur an das von der CSU-Stadtratsfraktion
scharf kritisierte Parkraumkonzept, das starken Parksuchverkehr
in Wohngebieten zufolge hat - so konnten doch insbesondere durch
die Beteiligung der künftigen Bewohner der Messestadt neue
Wege der Zusammenarbeit zwischen Planern und Nutzern gegangen werden.
Ich
meine, das Resultat kann sich sehen lassen. Mit einem hohen Anteil
an Grün- und Erholungsflächen, mit dem BUGA-Gelände,
das ab 2005 zunächst eine große Attraktion sowohl für
Besucher als auch für Bewohner und nach Beendigung der BUGA
ein wunderschönes Naherholungsgebiet sein wird, wurde ein lebenswerter
Stadtteil, insbesondere für Familien mit Kindern, geschaffen.
Nicht
zu vergessen ist das neue Messegelände. Die Messe hat sich
schnell etabliert und wurde zu einem der beliebtesten Messestandorte
Deutschlands, ja Europas. Trotz der gegenwärtigen Wirtschaftsflaute
ist die Nachfrage so hoch, dass bereits eine Erweiterung notwendig
wurde. Ein positives Zeichen für München, meine ich.
Ich
hoffe, dass sich die Messestadt auch weiterhin positiv entwickelt:
zu einem lebenswerten und lebhaften Stadtteil, an dessen Fortentwicklung
seine Bewohner auch nach Fertigstellung der letzten Gebäude
weiterhin so viel Anteil und Engagement zeigen.
|
|
 |
|
 |
 |
|
 |
 |
| |
Die Messestadt Riem wird schöner werden,
von Jahr zu Jahr. Sie wird einer der beliebtesten Wohnorte werden
innerhalb Münchens Grenzen. Wo sonst gibt es ein solches Angebot
für Sport und Spiel, Baden, Rodeln, Radfahren und Promenieren.
Wo sonst gibt es vor der Wohnungstür eine solche Vielfalt:
bunte Blumenwiesen, Birkenhaine und dunkle Kiefernwälder. Intime
Plätze zum Träumen und solche mit spektakulärer Aussicht
bis hin zu den Alpen.
Wenn diese Gärten und Parks ein wenig älter sind
und im Gegensatz zu manchem Gebäude altern sie schön
werden sie ihren ganzen Zauber entfalten, werden bunter, grüner,
wohnlicher. Und wenn dann eines Tages auch noch die Alleen und Bäume
groß sind, dann wird manche Härte der gebauten Volumina
milder erscheinen.
Der Landschaftsarchitekt blickt fröhlich in die Zukunft, nur
für die Gegenwart wünschte er sich manchmal
ein wenig Geduld.
|
|
 |
|
 |
 |

|
 |
 |
| |
2013 ist die Messestadt
"ausgebucht".
Wohn- und Gewerbegrundstücke
sind bebaut. Badesee, Rodelberg und der Riemer Park sind für
die Bewohner selbstverständlich geworden. Der zweite Bauabschnitt
der Messe München ist beendet. Die U-Bahn wird verlängert
und mit der S-Bahn verknüpft. Die ersten Unternehmen im Gewerbegebiet
möchten ihre Gebäude aufstocken, da sie aus allen Nähten
platzen. Die Messestädter feiern alljährlich ein großes
Fest auf dem Willy-Brandt-Platz. Das Einkaufszentrum mit Kino, Wellness
und Bürger-Sozial-Einrichtungen wird als Modell den Gästen
der Stadt gezeigt. Die Messestadt wird 2013 ein Stück europäischer
Stadtteilentwicklung sein.
|
|
 |
|
 |
 |
|
 |
 |
| |
Mit Sicherheit wird die Messestadt-Riem auch
in 10 Jahren noch ein besonderer Stadtteil sein. Allerdings wird
es in der Zwischenzeit aufgrund der schrittweisen Entwicklung möglich
und notwendig sein, die aufgelaufenen Erfahrungen mutig in die weiteren
Entscheidungen einfließen zu lassen.
Das Ziel: Ein Stadtteil, der nicht nur ideal geplant ist, sondern
der auch sozial und zwischenmenschlich 'funktioniert'
|
|
 |
|
 |
 |

|
 |
 |
| |
Die
Vision eines nachhaltig entwickelten neuen Stadtteils wird zusehends
zur Realität: Aus dem geräumten Gelände des alten
Flughafens München-Riem erwächst in großen Schritten
ein attraktiver Stadtteil für rund 13.000 Arbeitsplätze
und ein ansprechender Lebensraum für etwa 16.000 Einwohner.
Wohnen wie in der Innenstadt mit den Vorzügen des Umlandes,
U-Bahn- und Autobahnanschlüsse, ein internationaler Messe-
und Gewerbepark, ein neues Stadtteilzentrum, weitreichende Infrastruktureinrichtungen
sowie ein breit angelegter Landschaftspark mit Badesee als Standort
der Bundesgartenschau 2005, kennzeichnen die angestrebte Qualität
der urbanen Entwicklung.
|
|
 |
 |
 |
 |

|
 |
 |
| |
Die
Messestadt Riem hat sich mittlerweile als eine der ersten Adressen
für die Münchner Wirtschaft durchgesetzt. Nicht nur die
Messe selbst, sondern auch zahlreiche Unternehmer und Investoren
sind von den Vorteilen dieses Standortes überzeugt. Besonders
erfreulich ist, dass mit der Entwicklung von differenzierten Flächenqualitäten
das breite Münchner Branchenspektrum von diesem Angebot profitieren
kann. Ich bin mir sicher, dass diese einzigartige Kombination von
wohnungsnahem Arbeiten, Urbanität und Landschaftspark einen
Stadtteil hervorbringt, der dem Wirtschaftsstandort München
nachhaltige Impulse geben wird.
|
|
 |
 |
 |
 |

|
 |
 |
| |
Die
Messestadt Riem: rasante Entwicklung auf hohem Niveau:
Die Messestadt Riem wird sich innerhalb kürzester Zeit zu einem
Top-Standort entwickeln - ähnlich wie der Arabellapark in den
80er Jahren.
|
|
 |
 |
 |
 |
|