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(19.9.2003) Trotz der schwierigen Lage am Immobilienstandort München
schreitet die Entwicklung in der Messestadt Riem ungebremst voran.
Ein ausgesprochener Vorteil für die Entwicklung dieses neuen
Stadtteils ist, dass sich die Grundstücke - abgesehen von kleineren
Privatflächen - im Eigentum der Stadt befinden. Ein weiterer
Vorteil: Von der aktuellen städtischen Finanzkrise ist dieses
568 Millionen Euro Projekt nicht betroffen, weil die Stadt seinerzeit
in kluger Voraussicht mit der Herstellung der technischen und sozialen
Infrastrukturmaßnahmen für die Messestadt den privaten
Maßnahmeträger München Riem GmbH (MRG), beauftragt
hat. Während der Projektdauer leistet die Stadt München
Finanzierungsbeiträge aus Grundstückserlösen und
staatlichen Zuwendungen, am Ende der Maßnahme wird abgerechnet.
Ziel ist es, dass sich die Messestadt Riem durch die Erlöse
aus den Grundstücksverkäufen selbst finanziert. Da die
Vermarktung der Grundstücke in der Messestadt Riem bisher ökonomisch
äußerst erfolgreich verlief, sind wir optimistisch, dieses
Ziel auch zu erreichen. So konnte das Kommunalreferat, als Grundstücksreferat
der Stadt, in den letzten drei Jahren Flächen im Wohn- und
Gewerbebereich im Wert von insgesamt 241,5 Millionen Euro umsetzen.
Der 2. Bauabschnitt - die Messestadt wächst zusammen!
In den vergangenen Monaten wurde in der Messestadt Riem, 2.
Bauabschnitt, die erste Wohnbaufläche im Ausmaß von rund
einem Hektar für ca. 135 Wohneinheiten verkauft.
So wird die Vision eines neuen Stadtteils zusehends Realität.
Während im 1. Bauabschnitt Wohnen der Messestadt Riem noch
echte Pionierarbeit geleistet wurde, soll nun der zweite Bauabschnitt
Wohnen den urbanen Rahmen für die Bundesgartenschau im Jahre
2005 erweitern. Bereits aus der Architektur des ersten Bauabschnittes
lässt sich die besondere Qualität des neuen Stadtteils
erkennen.
Aufbauend auf dem hohen stadtplanerischen und gestalterischen Niveau
der ersten Wohngebäude wird das städtebauliche Konzept
konsequent weiterentwickelt. Südlich der U-Bahn-Haltestelle
Messestadt Ost entstehen in enger Verzahnung von Stadt und Park
nahe dem Badesee und dem neuen Schulzentrum Ost attraktive Wohngebiete
für etwa 3000 Einwohner und in direkter U-Bahn-Nähe Kerngebiete
für rund 1000 Arbeitsplätze.
Charakteristisch für den 2. Bauabschnitt werden u.a. neue
private und halbprivate Hofformen, Stadthöfe und Gartenhöfe,
aber auch kleinere und größere Stadtplätze sein.
Jedes Bauquartier erhält seine eigene Tiefgarage.
Bewährtes, wie die ausgewogene Mischung aus gefördertem
Eigentums- und Mietwohnungsbau und freifinanzierten Wohnformen,
die immer noch die beste Basis für eine funktionierende Gemeinschaft
garantiert, wird beibehalten. Neben Wohnraum und Arbeitsplätzen
entstehen in diesem Bauabschnitt auch vielfältige Infrastruktureinrichtungen.
So werden hier Berufsschulen, ein Förderzentrum und eine Grundschule,
eine Volkssternwarte sowie ausreichend Kindertagesstätten ihren
Standort finden.
Aktuelle Entwicklungen aus der
Messestadt Riem
Noch nicht abgeschlossen, aber vorbereitet wurden die Verkäufe
von fünf weiteren Gewerbeflächen und von Wohnbauflächen
für ca. 1200 Wohneinheiten. Die Bestellung eines Erbbaurechts
zur Verlagerung des Bauzentrums, das bis Mitte 2004 eröffnet
wird, ist bereits erfolgt. Im Laufe dieses Jahres werden südlich
des im Bau befindlichen Einkaufszentrums RiemArcaden 1000 Wohnungen,
vier Kindertagesstätten, ein Alten- und Servicezentrum entstehen.
Bereits heute leben in der Messsestadt Riem schon über 2000
Menschen, die die Vorzüge des urbanen Wohnens mit den Lagequalitäten
des Umlandes verbinden. Kein anderes städtebauliches Großprojekt
in München entwickelt sich derzeit so rasant wie die Messestadt
Riem.
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