Top-Meldungen
Suchmaschine
 

Die Messestadt Riem -
Entwicklung des Stadtteils geht ungebremst weiter

Eine Zwischenbilanz von Gabriele Friderich, Kommunalreferentin der Landeshauptstadt München

 

(19.9.2003) Trotz der schwierigen Lage am Immobilienstandort München schreitet die Entwicklung in der Messestadt Riem ungebremst voran. Ein ausgesprochener Vorteil für die Entwicklung dieses neuen Stadtteils ist, dass sich die Grundstücke - abgesehen von kleineren Privatflächen - im Eigentum der Stadt befinden. Ein weiterer Vorteil: Von der aktuellen städtischen Finanzkrise ist dieses 568 Millionen Euro Projekt nicht betroffen, weil die Stadt seinerzeit in kluger Voraussicht mit der Herstellung der technischen und sozialen Infrastrukturmaßnahmen für die Messestadt den privaten Maßnahmeträger München Riem GmbH (MRG), beauftragt hat. Während der Projektdauer leistet die Stadt München Finanzierungsbeiträge aus Grundstückserlösen und staatlichen Zuwendungen, am Ende der Maßnahme wird abgerechnet. Ziel ist es, dass sich die Messestadt Riem durch die Erlöse aus den Grundstücksverkäufen selbst finanziert. Da die Vermarktung der Grundstücke in der Messestadt Riem bisher ökonomisch äußerst erfolgreich verlief, sind wir optimistisch, dieses Ziel auch zu erreichen. So konnte das Kommunalreferat, als Grundstücksreferat der Stadt, in den letzten drei Jahren Flächen im Wohn- und Gewerbebereich im Wert von insgesamt 241,5 Millionen Euro umsetzen.

Der 2. Bauabschnitt - die Messestadt wächst zusammen!
In den vergangenen Monaten wurde in der Messestadt Riem, 2. Bauabschnitt, die erste Wohnbaufläche im Ausmaß von rund einem Hektar für ca. 135 Wohneinheiten verkauft.

So wird die Vision eines neuen Stadtteils zusehends Realität. Während im 1. Bauabschnitt Wohnen der Messestadt Riem noch echte Pionierarbeit geleistet wurde, soll nun der zweite Bauabschnitt Wohnen den urbanen Rahmen für die Bundesgartenschau im Jahre 2005 erweitern. Bereits aus der Architektur des ersten Bauabschnittes lässt sich die besondere Qualität des neuen Stadtteils erkennen.

Aufbauend auf dem hohen stadtplanerischen und gestalterischen Niveau der ersten Wohngebäude wird das städtebauliche Konzept konsequent weiterentwickelt. Südlich der U-Bahn-Haltestelle Messestadt Ost entstehen in enger Verzahnung von Stadt und Park nahe dem Badesee und dem neuen Schulzentrum Ost attraktive Wohngebiete für etwa 3000 Einwohner und in direkter U-Bahn-Nähe Kerngebiete für rund 1000 Arbeitsplätze.

Charakteristisch für den 2. Bauabschnitt werden u.a. neue private und halbprivate Hofformen, Stadthöfe und Gartenhöfe, aber auch kleinere und größere Stadtplätze sein. Jedes Bauquartier erhält seine eigene Tiefgarage.

Bewährtes, wie die ausgewogene Mischung aus gefördertem Eigentums- und Mietwohnungsbau und freifinanzierten Wohnformen, die immer noch die beste Basis für eine funktionierende Gemeinschaft garantiert, wird beibehalten. Neben Wohnraum und Arbeitsplätzen entstehen in diesem Bauabschnitt auch vielfältige Infrastruktureinrichtungen. So werden hier Berufsschulen, ein Förderzentrum und eine Grundschule, eine Volkssternwarte sowie ausreichend Kindertagesstätten ihren Standort finden.

Aktuelle Entwicklungen aus der
Messestadt Riem
Noch nicht abgeschlossen, aber vorbereitet wurden die Verkäufe von fünf weiteren Gewerbeflächen und von Wohnbauflächen für ca. 1200 Wohneinheiten. Die Bestellung eines Erbbaurechts zur Verlagerung des Bauzentrums, das bis Mitte 2004 eröffnet wird, ist bereits erfolgt. Im Laufe dieses Jahres werden südlich des im Bau befindlichen Einkaufszentrums RiemArcaden 1000 Wohnungen, vier Kindertagesstätten, ein Alten- und Servicezentrum entstehen. Bereits heute leben in der Messsestadt Riem schon über 2000 Menschen, die die Vorzüge des urbanen Wohnens mit den Lagequalitäten des Umlandes verbinden. Kein anderes städtebauliches Großprojekt in München entwickelt sich derzeit so rasant wie die Messestadt Riem.

  Zurück zum Seitenanfang