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Neue Mit-Bewohner in der Messestadt: seltene Vertreter der Tier- und Pflanzenwelt

 

(23.01.2003) Die Messestadt Riem bietet bald nicht nur bis zu 16,000 Bewohnern ein neues Zuhause, sondern auch Fledermäuse, Wechselkröten, Mauersegler und Uferschwalben haben auf dem ehemaligen Flughafengelände eine neue Heimat gefunden.

Im Laufe der Umgestaltung des Riemer Geländes von einem Großflughafen zu einem der wichtigsten Industrie- und Wohngebiete Münchens sind Baustellen und Grünflächen entstanden, die ein ideales Umfeld für seltene Tierarten bieten.

Die Naturschutzverbände Grünwerkstatt, AK Ökologie, Bund Naturschutz, Landesbund für Vogelschutz und Umweltnetz München Ost arbeiten nun gemeinsam daran, diesen Zugereisten ein dauerhaftes Zuhause zu sichern.

Geplant sind ein Laichgewässer für Kröten und Frösche im Riemer Wald, sowie neue Nistplätze für Zugvögel an einer Steilwand und in einem Kirchturm des neuen ökumenischen Kirchenzentrums.