Top-Meldungen
Suchmaschine
 

München: Standort Nummer Eins in Europa

 

(15.11.2002) Im Auftrag der WirtschaftsWoche hat die renommierte Basler Prognos AG zum zweiten Mal die technologische Leistungsfähigkeit von 97 deutschen Regionen untersucht. Die erste Erhebung fand im Jahr 2000 statt.

Das Ergebnis: München belegt unter den High-Tech Regionen den ersten Platz in Deutschland. Die Isar-Metropole erzielte einen Index-Wert von 69. Das sind elf Punkte mehr als die Zweitplazierte aufwies und zehn Punkte mehr als in der ersten Prognos Bewertung, in der sich München ebenfalls auf der Spitzenposition befand.

Elf Indikatoren bilden die Grundlage der Bewertung. Hierzu gehören unter anderem Anzahl, Ausstattung und Leistungsfähigkeit von Forschungsinstituten, die Zahl der Patentanmeldungen und Patenterteilungen sowie der Firmengründungen, die Selbständigkeitsquote und die personelle Ausstattung mit Ingenieuren und anderem qualifizierten Personal.

Diese Standortvorteile haben München die größte ‚Foreign Business Community' in Europa verschafft. Knapp 700 ausländische High-Tech-Unternehmen (Stand: November 2002) haben Tochtergesellschaften im Großraum München gegründet. Diese Zahl ist doppelt so hoch wie vor fünf Jahren und beträgt außerdem 30% aller bundesweit ansässigen Tochtergesellschaften ausländischer High-Tech- Unternehmen.

Diese Firmen stammen überwiegend aus den Branchen Life Sciences und TIMES ("technology, information, media, entertainment, security"). In beiden Bereichen ist München führend in Europa.

Nach der Firmengründung wachsen die Belegschaften und Betriebe der ausländischen Firmen um durchschnittlich 10% pro Jahr. Mit der deutschlandweit größten Anzahl von Start-ups und Selbständigen ist dieses Wachstum der Grund für Münchens führende Stellung bei der Entstehung neuer Arbeitsplätze und der Belegung von gewerblichen Immobilien.

Dank dieser Auslastung bildet München den größten Markt für gewerbliche Immobilien in Deutschland.

Laut einer im September veröffentlichten Studie der internationalen Immobilienmaklerfirma DTZ beträgt die tatsächlich genutzte Bürofläche in München derzeit 15,3 Millionen Quadratmeter - rund 100 000 Quadratmeter mehr als Berlin auf Rang zwei in Deutschland. Hamburg (12 Millionen Quadratmeter) und Frankfurt (9,9 Millionen Quadratmeter) belegen die Plätze 3 und 4.

Auch im Hinblick auf den Leerstand weist München mit 2,7% die laut DTZ niedrigste Quote auf.

Zusammen mit den im europäischen Vergleich relativ günstigen Kaufpreisen und Mieten in München haben diese Zahlen LaSalle Investment Management dazu bewegt, München als attraktivsten Standort für Immobilien-Investment auszuweisen.

Gute Nachrichten gibt es auch für Immobilien-Investoren: In den nächsten Jahren ist für ein ausreichendes Angebot in München gesorgt. Derzeit werden in München 1,2 Millionen Quadratmeter an Bürofläche errichtet. Das sind 400 000 Quadratmeter mehr als an jedem anderen Standort in Deutschland.

  Zurück zum Seitenanfang