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(7.8.02) Seit dem letzten Jahr wurde viel getan! Nach und nach
nimmt das Bundesgartenschau-Gelände Form an:
1) Zellgarten
Die Grundstruktur der zwölf Zellen des Zellgartens, die zweieinhalb
Meter hohen Kieswälle, sind seit März dieses Jahres fertiggestellt.
Jetzt gilt es die Zellen zu füllen. Jede Zelle hat ein eigenes
Thema, in der Maulwurfszelle z.B. befindet sich ein überdimensionales
Gang- und Höhlen-system aus Erde, das dem Lebensraum des Maulwurfes
nachempfunden ist. Der Besucher kann diese Gänge begehen und
auf diese Weise entdecken, was sich alles im Erdreich abspielt und
versteckt. Alle Zellen werden den Besuchern der BUGA auf anschauliche
Weise das Motto der Bundesgartenschau München, den "Perspektivenwechsel"
nahe bringen.
In sechs Zellen werden die Bauarbeiten Mitte September 2003 begonnen,
drei Zellen befinden sich im Prozess der Ausschreibung, drei weitere
sind noch in der Entwurfsphase. Bis Ende des Jahres wird über
die Hälfte der Zellen fertiggestellt sein.
2) Blattgarten
Auch die Grundstruktur des Blattgartens, insbesondere die Gehwege,
die wie stark vergrößerte Blattadern ausgestaltet sind,
ist seit März 2003 fertig. Umgeben wird der Garten von einem
drei Meter hohem, begehbaren Wall, von dem aus die Besucher die
ungewöhnliche Struktur des Blattgartens erleben können.
3) Seilbahn
Bei einer Fahrt mit der Seilbahn können die Gäste der
BUGA das Gartenschaugelände von oben überblicken. Die
Fundamente für die Seilbahnstützen und Stationen wurden
bis Juli 2003 gelegt. Ganz im Sinne einer nachhaltigen Nutzung werden
die Seilbahnelemente von der Internationalen Gartenbau Ausstellung
(IGA) 2003 in Ros-tock ab Oktober dieses Jahres geliefert. Die Montage
erfolgt bis März 2004, betriebsbereit wird die Seilbahn zum
28. April 04 sein.
4) Badesee
Kürzlich wurde mit den Uferrandbepflanzungen an der Südseite
des 14 Hektar großen Badesees und in den Überlaufbecken
begonnen. Die Überlaufbecken fungieren als natürliche
"Kläranlage": Wasserpflanzen wie die Sumpf-Iris filtern
für die eigene Photosynthese Abfallstoffe aus dem Wasser heraus
und reinigen es auf diese Weise, ehe es ins Grundwasser durchsickert.
Den Uferrand säumen Binsen und Röhricht, an den Böschungen
schließen sich Karthäuser-Lichtnelken, Schwertlilien
und duftende Minzenarten an.
5) Parallele Gärten
In den Parallelen Gärten wurden bis zum Juni 2003 über
40.000 Stauden gepflanzt. Dank hervorragender Wässerung und
Pflege entwickeln sich die Stauden trotz der trockenen Witterung
sehr gut. 50% der Bepflanzung bleiben nach der BUGA als Teil des
Landschaftsparks bestehen.
Für weitere Informationen:
Max-Joseph Kronenbitter
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bundesgartenschau München 2005 GmbH
Paul-Wassermann-Straße 3
81829 München
Tel.: (089) 412 005 21
Fax: (089) 412 005 90
E-Mail: max.kronenbitter@buga2005.de
www.buga2005.de
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