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30.November 2001
Engagierte Bürger und Gruppen diskutieren über Alternativen
Langsam wird es ernst. In einer zweiten Veranstaltung im InfoTreff
erarbeiteten engagierte Messestädter verschiedene Vereinsmodelle
für eine Stadtviertelvertretung. Ziel der noch zu gründenden
Organisation soll vor allem die Bündelung der Kräfte und
die Verbesserung des Informationsflusses sein. In dem wieder von
MessestadtRiem: Dialog moderierten Nachtworkshop wurden sogar schon
Namens- und Logoentwürfe präsentiert.
Zwei Modelle in der engeren Wahl
Einigkeit besteht darüber, dass eine Vereinsgründung die
praktikabelste Lösung darstellt. Schwer fällt allen Beteiligten
dagegen die Entscheidung über die sinnvollste Vereinsstruktur.
Einerseits sind sich alle einig, dass die bestehenden Gruppierungen
soetwas wie ein "Dach" für ihre Arbeit brauchen.
Andererseits hätte man natürlich auch gerne jeden einzelnen
Bürger in der neuen Organisation, eben einen echten Bürgerverein.
Wie der Königsweg aussehen könnte, war nach drei Stunden
harter Arbeit noch völlig offen. "Vielleicht wäre
ein Förderverein, in dem sowohl einzelne Bewohner als auch
Stadtviertelinstitutionen vertreten sind, eine gute Lösung",
gab Thomas Kastenmüller vom Arbeitskreis Ökologie
am Ende des Abends zu bedenken.
Die Entscheidung über Form und Funktion des Stadtviertelvereins
wird wohl erst in einem weiteren Workshop im neuen Jahr fallen.
Dann soll auch der gewählte Name für Aufmerksamkeit in
der Öffentlichkeit sorgen. Alle Interessierten ob organisiert
oder als einzelner Bürger sind aufgerufen, sich an diesem
Prozess zu beteiligen. Am besten über das Beteiligungsprojekt
MessestadtRiem: Dialog (089/945 420 475). Der InfoTreff ist geöffnet:
mittwochs von 9.30 bis 12.00 Uhr und freitags von 16.00 bis 18.00
Uhr beziehungsweise nach Vereinbarung.
Für weitere Informationen: Sven Siebert 089/26 214 264
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