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München setzt als Standort Maßstäbe

"Der Großraum München gehört zu den drei weltbesten Standorten für High-Tech- Entwicklung". Diese Einschätzung der Financial Times im September 2000 wird durch viele Tatsachen unterstützt.

Nach Auskunft der IHK für München und Oberbayern gibt es dort Europas größte "TIME-Community". Hierzu werden Unternehmen der Bereiche Technologie, Information, Medien und Unterhaltung gezählt. Ein beträchtlicher Teil dieser Firmen sind in ausländischem Besitz. Im Dezember 2000 wurden im Großraum München 598 Niederlassungen ausländischer Unternehmen in den Bereichen High-Tech-Produktion, Distribution sowie Entwicklung und Logistik gezählt. Diese Zahl liegt um 15 Prozent über dem Vorjahresniveau und übertrifft jeden anderen Standort in Europa. Auch in den fortschrittlichsten Teilbereichen der TIME-Industrie ist München Spitzenreiter.

"Um es auf den Punkt zu bringen: München ist Deutschlands Internet-Hauptstadt" schreibt das Nachrichtenmagazin Focus. Zu diesem Schluß führte eine Studie, die die Anzahl von E-Business-Firmen, Stellenangeboten im Bereich Internet, Firmen-Websites und privaten E-Mail-Adressen jeweils in den 100 größten Städten in Deutschland verglichen hat. München war der Gewinner in der Gesamtwertung. Das war auf zwei Ursachen zurückzuführen: der effektiven und finanzstarken staatlichen Förderung des High-Tech-Bereichs sowie die herausragende Qualität der Forschung und Entwicklung an den Universitäten und Instituten.
Dies verhalf der Isarmetropole noch zu einem weiteren Spitzenplatz: Die Wirtschaftswoche urteilte im März 2000, München habe den effizientesten und produktivsten Technologiesektor Deutschlands.

Zum Beispiel der Bereich Biotechnologie: Noch vor zehn Jahren war München nur ein Standort von vielen. Heute ist München deutschlandweit an der Spitze und strebt diesen Platz auch für ganz Europa an. Den Kern des Biotechnologiesektors bilden hierbei 100 ELISCO's (Biotech Start-ups mit großen Geschäftsambitionen) sowie die Firmen La Roche Diagnostics, Aventis, Bristol Meyers Squibb und weitere Großkonzerne der Pharmaindustrie. Insgesamt arbeiten im Großraum München in diesem Sektor 12.000 Menschen, Tendenz steigend. Die wirtschaftlichen Argumente sprechen also in jeglicher Hinsicht für München. Wer sich aber für diese Stadt entscheidet, hat meistens noch andere Gründe. Keine andere Großstadt Deutschlands bietet so viel Lebensqualität. Zu dieser Erkenntnis kam der IWD in der Auswertung einer Meinungsumfrage unter den Beschäftigten vom Herbst 2000. Es war hierbei nicht nur der attraktive Arbeitsmarkt - München hat die niedrigste Arbeitslosenquote unter allen größeren Städten - ausschlaggebend für diese hervorragende Bewertung durch die Befragten.

In die Bewertung flossen Kriterien wie das kulturelle Angebot, der Anteil an Grünflächen, Umwelt, Sicherheit sowie das Freizeitangebot ein. Und auch hier hat München als Standort Maßstäbe gesetzt: Münchens Grünanteil ist vorbildlich, das Wasser hat Mineralwasserqualität, die Kriminalitätsrate ist die niedrigste aller europäischen Metropolen und bezüglich Kultur und Freizeit ist das Angebot nahezu unerschöpflich.
Wie sehr Münchens Gastfreundschaft im In- und Ausland geschätzt wird, belegen die über sieben Millionen Übernachtungen im Jahr 1999. Der Anteil der Übernachtungen ausländischer Gäste war mit 42 Prozent sogar der höchste in ganz Deutschland. Seine Attraktivität hat München auch zum größten gewerblichen Immobilienmarkt in Deutschland gemacht. 1999 wurden 660.000 qm Gewerberaum vermietet, was einer Höchstmarke in Deutschland entspricht. Gleichzeitig konnte München den niedrigsten Anteil an Leerraum vorweisen: 1,5 %. Um sicherzugehen, daß sich der Wirtschaftsstandort München auch weiterhin entwickeln kann, hat die Stadt zehn Projekte zur Stadtsanierung begonnen.

 

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