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(5.5.2004) Auf der Analytica 2004 vom 11. – 14. Mai 2004
dreht sich alles um Analytik, Labortechnik und Biotechnologie.
Die Hauptabnehmer dieser Produkte und Lösungen sind gewichtige
Branchen – unter anderem die chemische Industrie, Pharma
und Medizin, Umwelt und Ernährung. Allein die Chemieindustrie
zählt mit der Automobilindustrie sowie Maschinenbau und Elektrotechnik
zu den stärksten Exportbranchen Deutschlands: Mit einer Exportquote
von über 60 % liegt die Chemieindustrie weltweit auf Platz
2, gemessen am Umsatz (ca. 132 Mrd. Euro in 2002) nimmt sie nach
den USA und Japan den dritten Platz ein. Mit über 7 Mrd. Euro
F&E-Aufwendungen gehört sie zu den innovativsten und forschungsintensivsten
Industriezweigen. Die internationale Zuliefer-Branche für
Analytik und Labortechnik nicht nur dieser Branche trifft sich
auf der Analytica in München. „Die Industrie-Zweige,
die das Produktangebot der Analytica anspricht, sind überaus
bedeutsam für die Leistungsfähigkeit des Standortes Deutschland.
Und für diese Märkte ist die Analytica unbestrittenen
eine der wichtigsten Messen – und München Gastgeber
für diese Industrien“, kommentiert Klaus Dittrich, Geschäftsführer
der Messe München International, den Stellenwert der Messe.
Impulsgeber für die Branche; Innovationen zum Nutzen der Allgemeinheit
Von der diesjährigen Analytica werden wichtige Impulse für
die gesamte Branche erwartet: Die global schwache Wirtschaftslage
zog auch die Abnehmer-Industrien in Mitleidenschaft, dies wirkte
sich auf die Hersteller von Analytik und Labortechnik negativ aus.
Auch die junge Biotech-Branche hatte nach überaus positiven
Entwicklungen in den letzten Jahren mit einem schwierigen Wirtschaftsumfeld – Börsenkrise,
Subventionskürzungen und lustloser Risikokapitalmarkt – zu
kämpfen. „Trotz dieser wirtschaftlichen Kenndaten – Stagnation
und Konsolidierung der Märkte – entwickelt sich die
diesjährige Analytica hervorragend: Wir übertreffen mit
1.120 Ausstellern den Aussteller-Rekord der Analytica 2002 um über
fünf Prozent.“ Für Klaus Dittrich ist das ein Indiz,
dass die Analytica den sich leicht abzeichnenden Aufschwung in
der Industrie fördert: „Ich hoffe, dass sich die leicht
optimistische Stimmung der Branche durch die Analytica deutlich
verstärkt“, wünscht sich Dittrich.
Neben den Impulsen für die gesamte Branche spielt die Analytica
eine zentrale Rolle bei der Vorstellung von Innovationen zum Nutzen
der Allgemeinheit: Ob Borreliose-Schnelltest, Biochips zur Früherkennung
von Volkskrankheiten oder Analyseverfahren zum Aufspüren von
Genfood – auf der Analytica werden Lösungen für
eine humanere und individuellere Medizin präsentiert und wirksame
Methoden für mehr Verbraucherschutz präsentiert. „Analytik
und Biotechnologie sind spannende Themen – sie optimieren
Diagnostik und Therapie und helfen z.B. via Forensik bei der Verbrechensbekämpfung“,
so Klaus Dittrich. „Die Analytik ist damit Dienstleister
und Innovationstreiber für viele Branchen wie Medizin, Pharma,
Ernährung, Kriminalistik und sogar Archäologie.“
Auf der Analytica in München treffen sich alle an diesem Markt
beteiligten Partner: Das umfasst Universitäten und Forschungseinrichtungen
ebenso wie Start-ups, Hightech-Cluster und Bio-Regionen. Hinzu
gesellen sich die Hersteller – von kleinen und mittelständischen
Unternehmen über die global agierenden Konzerne bis hin zu
den Distributoren. Für Dittrich bilden die auf der Analytica
vertretenen Aussteller zugleich die gesamte Wertschöpfungskette
ab – von der Forschung & Entwicklung über die Laborerprobung
und industrielle Produktion bis hin zu Marketing und Vertrieb.
Steigende Internationalität und viele Neuaussteller prägen
die Leitmesse
Die aktuellen Kenndaten der Analytica 2004 untermauern ihre internationale
Leitmessefunktion: Von den 1.120 Ausstellern (Analytica 2002: 1.040
gemäss FKM) kommt gut jedes dritte Unternehmen aus dem Ausland.
Die Rangliste wird von den USA angeführt, gefolgt von Großbritannien,
der Schweiz und Frankreich. Ebenso international besetzt ist auch
die Analytica Conference, auf der hochkarätige Wissenschaftler
aus aller Welt sich über die neuesten Forschungsergebnisse
in Analytik und Bioanalytik austauschen. Sie findet parallel zur
Analytica im ICM statt und schlägt die Brücke zwischen
Wissenschaft und Industrie.
Besonders erfreulich ist die Zahl der Neuaussteller auf der Analytica:
Rund 250 Unternehmen haben sich erstmals angemeldet – über
100 aus Deutschland, der Rest aus dem Ausland. Unter den deutschen
Debütanten finden sich so renommierte Namen wie z.B. Bayer
Industry Services, Akzo Nobel oder SAP Deutschland. „Die
Teilnahme von SAP freut uns besonders – zeigt sie doch, welchen
Stellenwert SAP der Chemie- und Pharmabranche als Abnehmer ihrer
IT-Lösungen zumisst“, kommentiert Dittrich. Auch viele
Biotechnologie- und Life Sciences-Firmen sind neu mit von der Partie
wie IMG, Biozym Diagnostik, Chemogenix, GenPharmTox Biotech oder
euroderm. Bei den Forschungseinrichtungen und Universitäten
geben unter anderem die Universität Potsdam, der Bayerische
Forschungsverbund, die Universität Bonn und das Forschungszentrum
Caesar ihren Einstand auf dem neuen Messegelände in München.
Bei den Neuausstellern aus dem Ausland führen eindeutig die
USA mit 40 Unternehmen die Liste an, gefolgt von Großbritannien
und Belgien. Aber es konnten auch neue Aussteller aus Indien, Malaysia
und China gewonnen werden. Mehr als Produktshow: Kristallisationspunkt für Networking
Für den Geschäftsführer der Messe München International
ist die Analytica aber weit mehr als eine Ausstellungsplattform
für Produkt- und Lösungspräsentationen. Dittrich
legt großen Wert auf das Thema Networking: „Die Analytica
organisiert und fördert Geschäftskontakte auf allen Ebenen.
Das Analytica Forum z.B. fördert den Wissenstransfer von Profis
für Profis mit konkreten Anwendungsbeispielen und Praxistipps,
die Analytica Conference ist der hochkarätige Treffpunkt für
Wissenschaftler aus aller Welt. Für das wichtige Thema der
Nachwuchsförderung ist auf der Analytica ein eigener Jobtag
mit vielen Informationsangeboten rund um Ausbildung und Karriere
reserviert. Ergänzt wird dieses Programm durch eine Internationale
Partnering Conference für europäische Hightech-Regionen
sowie Seminare für das Investment in Wachtumsmärkten
und -branchen.“ Ob die neueste bioanalytische Forschung,
der Einsatz von Robotern in den Labors oder die Erschließung
lukrativer Geschäftsfelder in Wachstumsmärkten wie China
oder Indien – für jedes Informationsbedürfnis der
Analytica-Besucher ist das passende Angebot dabei. „Es gibt
keine vergleichbares Messeangebot in Deutschland, das alle Business-Facetten
derart umfassend abdeckt und diese Informationen für den Laborleiter,
den Einkäufer, den Geschäftsführer und den Forscher
zum Nulltarif anbietet“, betont Dittrich.
Dabei fördert die Analytica mit ihrem Messekonzept die Trends
im Markt: So wird z.B. der innovativen und dynamischen Biotech-
und Life Sciences-Branche mit der Analytica und BioAnalytica im
Wechsel eine Jahresplattform für Präsentationen und Dialog
an dem führenden Biotech-Standort München geboten. Mit
zwei eigenen Messen – der AnalyticaChina und der Analytica-Anacon
India begleitet die Messe München internationale Aussteller
und insbesondere mittelständische Hersteller aus Deutschland
in zwei der wichtigsten asiatischen Wachstumsmärkte. Und www.analytica-world.com bietet für die gesamte Branche ein Internet-Portal, das rund
um die Uhr geöffnet ist. Weitere Informationen:
Ellen Richter-Maierhofer,
Pressereferat Analytica,
Tel.: +49 (089) 949 206 50,
Fax: +49 (089) 949 206 59
E-Mail: richter-maierhofer@messe-muenchen.de
Barbara Wankerl,
Dr. Haffa & Partner Public Relations
Tel.: +49 (089) 993 19 10
Fax: +49 (089) 993 191 99
E-Mail: analytica@haffapartner.de
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