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Gabriele Friderich
Kommunalreferentin
der Landeshauptstadt
München

 

Die Messestadt Riem -
im Blickpunkt der Wirtschaft:
Investoren entdecken die Toplage
im Münchner Osten

Pressegespräch mit Oberbürgermeister Christian Ude, Stadtbaurätin Christiane Thalgott und Kommunalreferentin Gabriele Friderich am Dienstag, den 30. Januar 2001, 10.30 Uhr, Rathaus, Ratstrinkstube

  Auf ein erfolgreiches Jahr kann Gabriele Friderich, Kommunalreferentin der Landeshauptstadt München, bei der Entwicklung der Messestadt Riem zurückblicken. Eines der größten städtebaulichen Projekte in Europa gewinnt jetzt zusehend an Profil und auch deutlich das Interesse der Wirtschaft.
  Nachgefragt: Der neue Wirtschaftsstandort
 

Nach dem geglückten Start der Neuen Messe, dem Bezug der ersten Wohnungen, dem Baubeginn des neuen Landschaftsparks und der Vergabe der Gewerbegrundstücke in den beiden Gewerbeparks ist die erste Pionierphase erfolgreich bestanden.
Bereits Anfang 2000 war eine gestiegene Nachfrage nach hochwertigen Bürostandorten in der Messestadt Riem zu registrieren. Bis Ende Januar dieses Jahres wurden beispielsweise die 22 Grundstücke im Gewerbegebiet Nord-Ost entlang des Caspari-Bogens fast gänzlich verkauft. Dies entspricht mit rund 5,4 ha flächenmäßig etwa einem Sechstel der Gewerbeflächen der Messestadt.

Auch im Gewerbegebiet Nord-West, einem zentralen Standort für Unternehmen des Neuen Marktes, sind mittlerweile 83 Prozent der Flächen verkauft. Zwei Unternehmen (Nemetschek AG, Lemo Elektronik) sind bereits in ihre Gebäude eingezogen. Für die letzten beiden Grundstücke gibt es ernsthafte Interessenten, so dass voraussichtlich noch in diesem Jahr der Riem-Ausschuss über die Vergabe der letzten freien Grundstücke an diesem Standort entscheiden kann. Unternehmen, die im ersten Bauabschnitt bislang keine geeigneten Flächen gefunden haben, lassen sich gegenwärtig bereits für den zweiten Abschnitt des Gewerbegebietes Nord-Ost vormerken.

Von besonderem Interesse für die Münchner Wirtschaft sind auch die Kerngebiete an der Olof-Palme-Straße. Über die Vergabe des sogenannten Kerngebietes "Arbeiten am See - MK 1" wird voraussichtlich am kommenden Mittwoch im Plenum des Münchner Stadtrats entschieden. Dieses attraktive Areal am Messesee, direkt gegenüber dem Haupteingang West der Messe, bietet auf rund 11.000 qm Ansiedlungsmöglichkeiten mit etwa 33.000 qm Geschoßfläche.

 
Anspruchsvolle Unternehmen finden in der Messestadt Riem alle Standortvorteile vor, die eine hochwertige und effiziente Geschäfts-, Büro- und Verwaltungsnutzung auszeichnen:
  • Eine optimale Anbindung an den Öffentlichen Nahverkehr mit der U-Bahn-Linie U2 (ca. 20 Min. zur Stadtmitte), die direkte Anbindung an das Fernstraßen- und Autobahnnetz,
  • eine hervorragende Erreichbarkeit des neuen Münchner Flughafens über die Ostumgehung.
  • Mit dem zukünftigen Stadtteilzentrum und Herzstück der Messestadt am Willy-Brandt-Platz, stehen auch alle Versorgungseinrichtungen des täglichen Bedarfs, aber auch Kultur-, Hotel- und Freizeiteinrichtungen zur Verfügung.
    Mit der Ausschreibung dieses Gebietes hat sich deutlich gezeigt, dass die besondere die Standortqualität der Messestadt Riem nun in der Immobilienwirtschaft allgemein anerkannt wird. Dies gilt auch für das flexible Parzellenkonzept der Grundstücke, das maßgeschneiderte Baurecht und die bedürfnisgerechten Bebauungspläne.
    Die Preisgebote orientieren sich mittlerweile an dem Niveau, das sich an anderen hochwertigen Kerngebietsstandorten in München durchgesetzt hat.
      Wohnen in der Messestadt
      Neben rund 13.000 Arbeitsplätzen werden in den nächsten 12 Jahren in mehreren Bauabschnitten auch insgesamt etwa 7.500 Wohnungen für 16.000 Einwohner/innen entstehen.
      Der 1. Bauabschnitt:
      Im ersten, bereits begonnenen Bauabschnitt sind rund 2.300 Wohnungen für etwa 5.000 Einwohnerinnen und Einwohner sowie rund 900 Arbeitsplätze geplant. Vom U-Bahnhof Messestadt-West gruppieren sich die Wohnquartiere um den zentralen Willy-Brandt-Platz, umfassen den Stadtplatz und erstrecken sich südlich bis zur Grundschule. Entlang den Anliegerstraßen erreichen die Wohngebäude eine Höhe von 4-5 Geschossen. In den Innenlagen ist die Bebauung dreigeschossig.
      WA 6 - WA 11
      In der östlich des zentralen Grünzuges gelegenen Hälfte des 1. Bauabschnittes mit rund 1.200 Wohnungen ist die Bebauung bereits weit fortgeschritten. Augenblicklich sind etwa 1.000 Wohnungen bereits bezogen oder gerade im Bau. Weitere Baumaßnahmen starten im Frühjahr 2001.
      WA 1 - WA 5
      Auch die Vorstellungen für die Grundstücksvergaben der zweiten Hälfte des 1. Bauabschnittes mit rund 1.100 Wohnungen sind bereits im Gange. Diese Wohnungen grenzen unmittelbar an das Gelände, auf dem 2005 die Bundesgartenschau stattfinden wird. Die Wohnungen sollen bis zur Eröffnung der BUGA 2005 fertiggestellt sein.
      Der 2. Bauabschnitt:
     

    Ab dem Jahre 2003 wird auch die Realisierung des 2. Bauabschnittes beginnen. Die Wohnbebauung wird sich zunächst südlich des U-Bahnhofes Messestadt-Ost fortsetzen.


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