| (München, 9. August
2002) Die Bundesgartenschau erfreut sich auch in den Gemeinden der
Region großen Interesses. Sechs Städte, 18 Gemeinden und
drei Vereine befinden sich in einem intensiven Gedankenaustausch mit
ihren Bürgern, Mitgliedern und den BUGA-Planern. Die daraufhin
bis zum Gartenschau-Jahr 2005 realisierten Projekte werden Teil eines
eigenen Ausstellungsbeitrages auf der BUGA.
Ein fast alle Gemeinden tangierendes Projekt ist die Schaffung
eines möglichst geschlossenen Radlrings um München. Einzelne
spezielle Routen wie das "Inselhopping" von Rodungsinsel
zu Rodungsinsel oder die "Genußtour" zu den Produkten
vom Brucker Land' fädeln sich am Radlring auf. Intensive
Unterstützung erfährt die BUGA hierbei vom Planungsverband
Äußerer Wirtschaftsraum und dem Erholungsflächenverein.
Ein wichtiges Projekt ist die Erreichung der Badewasserqualität
der Würm. Bürgermeister der Würmtal-Gemeinden haben
sich mit Vertretern der Landratsämter und des bayerischen Umweltministeriums
zu einem "Würm-Gespräch" getroffen. Die Bundesgartenschau
München 2005 ist dabei ein wichtiger Motor. "Wenn alle
an einem Strang ziehen, wird dieses Projekt Erfolg haben",
so BUGA-Geschäftsführerin Andrea Gebhard.
Wenn ein Dachauer im Jahr 2005 sagt, dass er zum Schloss Schleißheim
rudert, könnte das in Teilen gar nicht so abwegig sein. Welche
Abschnitte des historische Kanals er dann tatsächlich rudern
kann und wo er, wie heute noch, sein Boot über Land oder durch
zugewachsene Gräben ziehen muss, ist noch offen. Der Verein
Dachauer Moos e.V. erwägt, hierzu einen Gewässerentwicklungsplan
in Auftrag zu geben, in dem die Belange des Naturschutzes, der Wasserwirtschaft,
des Denkmalschutzes, der Naherholung und der Landschaftsgestaltung
abgewogen werden sollen.
Landwirte avancieren zu (Farb-) Künstlern' - so könnte
das Projekt heißen, mit dem der Anbau nachwachsender Rohstoffe
unter ein künstlerisches Konzept verschiedenfarbiger Blühfelder
gestellt wird. Neben dem Landschaftsarchitekten Matthias Kroitsch
sind auch die Gemeinde Haar und das Gut Riem darum bemüht,
den BUGA-Besuchern am Südeingang ein farbenprächtiges
Entree zu bieten.
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