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Das Verkehrskonzept für die Bundesgartenschau München 2005 GmbH
Zusammenfassung des vorläufigen Untersuchungsberichts

 

(München, 24.9.2002)

1. Verkehrliche Eckwerte
Im Rahmen der Verkehrsuntersuchung wurden folgende verkehrliche Eckwerte fixiert:


Normalwerktag: Besucher/Tag 30 000, KfZ/Tag 9 500, Stellplatzbedarf 3 000 Pkw, 150 Busse
Intensivtag: Besucher/Tag 50 000,
KfZ/Tag 13 500, Stellplatzbedarf 5 000 Pkw, 250 Busse
Spitzentag: Besucher/Tag 80 000,
KfZ/Tag 25 000, Stellplatzbedarf 8 100 Pkw, 400 Busse


2. Stellplatzbedarf
Als ständige Stellplatzanlage, die ausschließlich der BUGA-Nutzung dient, ist der Bereich nördlich des Einganges Ost vorgesehen. Dieser Bereich deckt den Stellplatzbedarf eines Normalwerktages ab.

Bei Intensivtagen muss zusätzlich die Sonderfreifläche beparkt werden. Bei Messen, die auch auf der Sonderfreifläche parken, wird der nördliche Bereich von der Messe und der südliche Bereich von der BUGA beparkt.

Bei Spitzentagen wird der Bereich nördlich des Eingangs Ost, die Sonderfreifläche und zusätzlich das Messeparkhaus beparkt.

Der abgeschätzte Stellplatzbedarf wird für die 3 Belastungstypen der BUGA auch mit parallel verlaufenden Messen während der gesamten Laufzeit der BUGA abgedeckt.


3. Parkleitsystem / Verkehrsführung
Für die verschiedenen Betriebszustände BUGA / Messe sollten die Verkehre unterschiedlich mit dem bestehenden dynamischen Verkehrsleitsystem und durch ein zu installierendes statisches Leitsystem für die BUGA innerhalb der Messestadt Riem geführt werden.

Dabei sollten die Hauptnutzer Messe / Wohnen / BUGA/ Arbeiten möglichst getrennt abgewickelt werden. Durch das bestehende dynamische Verkehrsleitsystem mit freiprogrammierbaren Anzeigefeldern kann der BUGA- und Messeverkehr auf jede gewünschte Anbindung geleitet werden.

Für die umgebenden, zuführenden Bundesfernstraßen und das städtische Hauptverkehrsstraßennetz ist es erforderlich, dass die Beschilderung die das Fahrziel "Messe" aufweist, um die Zielangabe "BUGA" ergänzt wird.

4. Leistungsfähigkeit der Knoten
An einem Normalwerktag und an einem Intensivtag ohne Messe, wird von einer leistungsfähigen Abwicklung der Verkehre ausgegangen, da das Verkehrsaufkommen der BUGA geringer als das Verkehrsaufkommen der Messe ausfällt. Auch bei einem Spitzentag wird von einer leistungsfähigen Abwicklung der Verkehre ausgegangen, da die BUGA deutliche geringere Spitzen als die Messe aufweist.

Bei Normalwerktagen und Intensivtagen mit einer Messe ist auf Grund der zeitlich unterschiedlichen Spitzenbelastung von einer noch befriedigenden Abwicklung der Verkehre auszugehen. Bei einem Spitzentag der BUGA mit gleichzeitiger Messe wird eine vollständige Auslastung der verkehrlichen Infrastruktur erwartet.

Bei Parallelmessen mit Belegung des Parkhauses und der Sonderfreifläche ist bei Normalwerktagen noch eine befriedigende Abwicklung vorhanden; bei Intensivtagen wird eine vollständige Auslastung des Straßennetzes erwartet.

Bei einer Parallelmesse an einem Spitzentag wird von einer vollständigen Auslastung mit einer temporären Überlastung ausgegangen.


5. Radverkehr
Als wesentliche Anbindung für den Radverkehr wird die von Trudering kommende Verbindung zum Eingang West gesehen, die zur BUGA durchgängig hergestellt sein sollte.

Eine weitere Anbindung ist über den geplanten Radrundweg zur BUGA vorgesehen. Als wichtige, wünschenswerte Anbindung von Norden wird die Brücke über die A 94 vom alten Ortskern Riem gesehen. Alle Eingänge sollten ausreichend mit Abstellanlagen für den Radverkehr ausgestattet werden.

6. Öffentlicher Verkehr
Der öffentliche Verkehr hat nach der durchgeführten Abschätzung einen Anteil von ca. 35 % vom Gesamtverkehrsaufkommen.

Die U 2 / U 7 hat hiervon einen Anteil von ca. 60 %, die S 5 mit dem Haltepunkt Gronsdorf hat einen Anteil von ca. 35 %.

Wichtig ist, dass nach Außen dargestellt wird, dass die S 5 mit dem Haltepunkte Gronsdorf eine attraktive Anbindung des Stadtgebietes München darstellt.

7. Maßnahmen im Bereich der verkehrlichen Infrastruktur
Während der BUGA-Laufzeit ist die U-Bahn ggf. die S 5 dem erhöhten nachgefragten Bedarf anzupassen.

Größere bauliche Maßnahmen im Bereich der vorhandenen Kfz-bezogenen Hauptinfrastruktur erscheinen nicht erforderlich und auch nicht verhältnismäßig, da die BUGA eine temporäre Veranstaltung darstellt.

Aufgestellt, München 13.08.2002

i.V. J. Karnapp i. A. W. Pahls


Kontakt

Max-Joseph Kronenbitter
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bundesgartenschau München 2005 GmbH
Eduard-Schmid-Straße 36
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Telefon 089-41 2005-21
Telefax 089-41 2005-90
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Wilhelm Pahls
OBERMEYER Planen+Beraten
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